Übergang von der dritten in die fünfte Dimension des Bewusstseins

  1. Ich habe das Vermögen, auch in anspruchsvollen Situationen, über sie hinaus zu steigen. Sie mit zeitlicher und/ oder räumlicher Distanz objektiv zu betrachten, insbesondere mich selbst. Ohne mich dabei mit einhergehenden Gefühlen oder wiedererwachten Emotionen zu identifizieren.
  2. Fälle ich Entscheidungen bewusst aus Liebe, aus Annahme der Dinge, wie sie sind? Oder aus einer Angst, dass etwas Erwartetes nicht eintritt oder eben anders, weil ich etwas vermeiden möchte und/oder mir das Verstehen, das Vertrauen fehlt.
    Wichtig dabei ist, dass die Entscheidung aus dem Bewusstsein der Liebe gefällt wird. Alle Ängste, wie auch immer sie sich zeigen, behalte ich in meiner Präsenz – setze ich die Entscheidung konsequent um, ist das eine Form von Selbstermächtigung. Meine Ängste sind nicht einfach niedergerungen oder überwältigt, sondern mit einbezogen, so gemeistert.
  3. Das Loslassen von Erwartungen und Vorstellungen, wie andere Menschen sich zu verhalten haben, wie die Dinge im Aussen zu passieren haben oder wie bestimmte Situationen sich zeigen sollen.
    Hier trifft Vertrauen auf Verantwortung: alles was ist, losgelöst von Erwartungen führt mich dazu, präsent im Sein zu verweilen, darin alles Wahrnehmbare anzunehmen und in ebenso bewusster Haltung diejenigen Dinge zu tun, zu lassen oder anzupassen, welche von mir abhängen. Das erscheint mir eine optimale Selbstwirksamkeit, welche nicht danach verlangt, auf andere Wesen und Dinge im Aussen Einfluss zu nehmen.
    Nach den hermetischen Gesetzen wird das Aussen dem Innen folgen.
  4. Ich achte darauf, weder andere Wesen noch alles Leben oder irgendetwas, was darin geschieht, zu bewerten. Denn alles was hier ist, was geschieht, folgt einem göttlichen Plan – das ist nicht religiös gemeint! Es gibt weder «schön», noch «gut» oder «richtig» – und eben auch das Gegenteil nicht! Urteile verbieten sich in nächster Konsequenz.
    Jedoch halte ich bewusst den Raum offen – unter Einschluss der Aussagen unter 1. – 3. – allen Erfahrungen, Erlebnissen, Erkenntnissen und Einsichten mit Dankbarkeit, eher noch mit Wertschätzung zu begegnen. Gewiss auch eine Form einer Bewertung, doch manifestiert sich hierin Wachstum und/oder Entfaltung.
  5. Worauf stütze ich mein Fühlen, meine Wahrnehmung, mein Bewusstsein, mein Entscheiden, mein Handeln und Hinschauen zu dem, was geschieht, was geschehen ist und wie ich mich verhalte, bzw. verhalten habe. Ohne zu bewerten …
    Damit entfalte ich mein ganzes Vermögen, selbst die Fähigkeit, das Drehbuch des Lebens zu überarbeiten, beziehungsweise neu zu schreiben – auch haben wir vor Beginn dieses Hierseins das meiste in groben Zügen festgelegt.
    Es erscheint wie die Enthüllung des Wesenskerns, wie der Zutritt in die innersten Räume – die Kavernen der Seele: wo alle wirklichen Fähigkeiten, Ressourcen – das ganze Potenzial unseres Wesens hausen. Mithin auch einen nun unumstösslichen Antrieb, den allem zu Grunde liegenden Zweck und Sinn meines Hierseins zu verwirklichen. Und dabei alles, was mir – in welcher Art auch immer – begegnet, offen annehmend zu integrieren.
  6. Inspiriert – im Wesentlichen – von Jacqueline LeSaunier, https://www.youtube.com/watch?v=wiC0_I_4qu4&t=108s

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